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Dinge des Verschwindens?

Das Telefonbuch vierbändig, dazu das zweibändige Branchenbuch, und vom Gewicht jedes Bandes gar nicht zu reden – da hat man sich schon gefragt, welches Bücherregal das aushalten soll. :smi_ersch
Sonst wüßte ich eigentlich nichts, was es in der restlichen Republik nicht gab ...? :kopfkratz

@Babel: Es gab -in der Tat- für die Berliner keine Möglichkeit, dass sie ihr Telefonbuch in EINE Schublade steckten. In Berlin gab es Dinge, die es sonst im Rest der Republik nicht gab. Damit meinte ich, das außergewöhnliche Kulturleben, die Berliner-Nachtschwärmer und die vielen so unterschiedlichen Stadtbezirke, die für einen Durchschnittsdeutschen (der aus einer gewöhnlichen Stadt, kleiner oder mittlerer Größe kam) extrem, für den Berliner aber ganz normal waren!
 
Ich habe noch zwei Telefonbücher im Abstellkammerl und wenn ich sie auch nicht mehr verwende, erinnern sie mich doch an eine Zeit, in welcher man ohne Handy und Internet gut ausgekommen ist. Ob diese Zeit besser oder schlechter war, mag jeder für sich selbst entscheiden! Diese Bücher stammen aus 2008/2009 und seit damals habe ich sie immer abbestellt...
Telefonbuch 003.jpg
 
Ich hab zwei alte Blechdosen (auch vom Flohmarkt), in den ich bei Ausflügen immer mein Essen mitnehme. Die Blechdosen haben kleine Löcher, die immer in Form eines Musters angeordnet sind. Ich vermute, diese Blechdosen zählen auch zu den Dingen, die im Verschwinden sind?!
Vermutlich werden sie kaum mehr verwendet, doch man bekommt sie noch immer, wie ich bei meinem Lungauaufenhalt heuer am 3. Juli feststellen konnte! In Tamsweg in der Eisenhandlung Hutegger sind sie noch in allen Größen erhältlich! :)

Lungau 2. bis 9. Juli 021.jpgLungau 2. bis 9. Juli 022.jpg
 
Ich dachte, auch Eisen(waren)handlungen seien schon (so gut wie?) verschwunden. :kopfkratz

Die Löcher in den Dosen erinnern an die Luftlöcher, die wir als Kinder in die Deckel der Gläser stachen, damit die darin gesammelten Maikäfer nicht erstickten. ;) Aber die Maikäfer sind ja auch verschwunden. :smi_heult
 
... Die Fernsehleuchte. Als der Schwarzweiß-Fernseher im Wohnzimmer noch neu war, schaltete man die Lampe aus. Dann wurde man darüber belehrt, daß der helle Bildschirm im dunklen Zimmer schlecht für die Augen sei, und es erschienen lauter seltsame Geräte im Handel, die man auf den Fernseher stellte und die nicht nur leuchteten, sondern bei denen sich meist auch irgendwas bewegte ...
Es gibt sie noch!!! Bei dieser bewegen sich Fische in einem zwar kleinen, aber um so blaueren Meer herum. Gesehen habe ich sie in einem Lampengeschäft in Oberammergau.
 

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  • Fernsehleuchte.jpg
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Zu den Dingen, die im Verschwinden begriffen sind, scheinen Kompaktkameras zu gehören. Ich war kürzlich in der Wilhelma, dem Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart. Fotografiert wurde natürlich viel, aber nur mit zweierlei Geräten: entweder mit Smartphones oder monströsen Apparaten mit ausladenden Objektiven, bei denen ich mich immer frage, wie die Besitzer allein mit dem Gewicht fertig werden.

Schon vor Jahren machten die Kompaktkameras in ihren Gebrauchsanweisungen den Eindruck, als seien sie vorrangig für Familien- und Partyknipser gedacht, deren größtes Problem die "roten Augen" sind – inzwischen haben diese Fotografen ohnehin ständig das Smartphone in der Hand. In kritischen Internet-Bewertungen liest man, diese oder jene Kamera sei schlechter als jedes Handy. Von meiner Tochter höre ich, ihre Kamera brauche sie nicht mehr, seit sie das I-Phone besitze. Wir, die wir noch eine Kamera verwenden, unter der man nicht zusammenbricht, sind eine aussterbende Generation.
 
Fotograf oder Photograph (auch Lichtbildner) ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Fotografen gestalten statische oder bewegte Bilder für verschiedene Zwecke. Der Oberbegriff umfasst beispielsweise Berufszweige wie Architekturfotografie, Eventfotografie, Industriefotografie, Laufbildfotografie, Luftbildfotografie, Modefotografie, Porträtfotografie, Pressefotografie, Produktfotografie, Reportagefotografie, Standbildfotografie, Unterwasserfotografie, Werbefotografie, wissenschaftliche Fotografie, Künstlerische Fotografie etc.

Fotografen halten mit dem Fotoapparat individuelle Eindrücke von Menschen oder der Natur, von Ereignissen oder von Gegenständen fest. Häufig spezialisieren sie sich auf einen Bereich wie Porträt-, Werbe-, Presse- oder Wissenschaftsfotografie. Sie beherrschen den ganzen Ablauf fotografischer Erzeugnisse von der Ideenfindung und Planung, Beleuchtung und Inszenierung bis zur Aufbereitung der resultierenden Bilder für alle Wiedergabemöglichkeiten. Fotografen arbeiten freiberuflich, sind im fotografischen Gewerbe oder in öffentlichen Einrichtungen tätig. Große Zeitungsverlage beschäftigen eigene Pressefotografen. Mitunter sind sie auch im Fotoeinzelhandel oder in industriellen Großlabors und Großraumstudios beschäftigt. Darüber hinaus bieten Pressedienste und -agenturen, Bildarchivdienste, Werbe- und Medienagenturen sowie Film und Fernsehen Beschäftigungsmöglichkeiten.

Die Qualität der Aufnahmen beruht zum großen Teil auf Erfahrung und Vorbereitungsarbeit. Kamera, Film, Objektiv, Beleuchtung und das Motiv müssen aufeinander abgestimmt werden. Im Freien arbeiten Fotografen unter optimaler Ausnutzung des natürlichen Lichts, an der ausgesuchten „Location“ oder im Studio mit Beleuchtung, und mit entsprechender Dekoration, die so aufwändig wie ein Szenenbild gestaltet sein kann. Das häufigste Tätigkeitsfeld dürfte die inszenierte Fotografie sein. Quelle

Die von dir angesprochenen Smartphone-Besitzer fallen eher unter den Begriff "Knipser" wenn überhaupt und sie gibt es inzwischen millionen- wenn nicht milliardenfach, denn so ein Ding besitzt ja fast schon so gut wie jeder!
Es gibt auch das Gerücht, dass man ohne so ein Ding heutzutage nicht mehr leben kann! :D
 
Fotograf oder Photograph (auch Lichtbildner) ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf ...

Die von dir angesprochenen Smartphone-Besitzer fallen eher unter den Begriff "Knipser" ...

Es gibt auch das Gerücht, dass man ohne so ein Ding heutzutage nicht mehr leben kann! :D
:Fluester: Das wußte ich schon. ;)

Wie nennst du Leute wie z. B. dich, die nicht von Beruf Fotograf sind und trotzdem anständige Foto machen? :kopfkratz

Das Gerücht kenne ich. Ich lebe trotzdem noch. :D
 
:Fluester: Das wußte ich schon. ;)

Wie nennst du Leute wie z. B. dich, die nicht von Beruf Fotograf sind und trotzdem anständige Foto machen? :kopfkratz

Das Gerücht kenne ich. Ich lebe trotzdem noch. :D
:Fluester: Gibt es überhaupt etwas, was Du vorher nicht schon wusstest? ;)

Äußerst begabt! :D

Bravo! :smi_klats Wie schaffst Du das nur? :kopfkratz
 
:Fluester: Gibt es überhaupt etwas, was Du vorher nicht schon wusstest? ;)

Bravo! :smi_klats Wie schaffst Du das nur? :kopfkratz
Aber ja! Beispielsweise wußte ich von keiner Pflanze den Namen, ehe ich hier die Fotos eines äußerst begabten Menschen sah. :D Auch gibt es (von Zugspitze und Nebelhorn abgesehen) keinen einzigen Berg, von dem ich weiß, wie er heißt. Und wo sich dieser Gang befindet, den du im Rätselthread abgebildet hast, weiß ich auch nicht. (Aber darüber denke ich noch nach.)

Naja, es ist nicht immer leicht. ;) In der Bahn muß ich aus dem Fenster schauen statt aufs Smartphone. Im Wartezimmer muß ich in eine Illustrierte schauen statt aufs Smartphone. Zuhause schaue ich auf den Computerbildschirm statt aufs Smartphone. Man muß sich eben in jeder Lebenslage zu helfen wissen! :ratschlag:
 
Naja, es ist nicht immer leicht. ;) In der Bahn muß ich aus dem Fenster schauen statt aufs Smartphone. Im Wartezimmer muß ich in eine Illustrierte schauen statt aufs Smartphone. Zuhause schaue ich auf den Computerbildschirm statt aufs Smartphone. Man muß sich eben in jeder Lebenslage zu helfen wissen! :ratschlag:
Ein wahrlich hartes Los! Am schlimmsten finde ich, dass man sich während einer Autofahrt ohne Smartphone nur auf das Autofahren konzentrieren muss und dabei nicht surfen kann! :rolleyes: :D
 
Besser ist es, ihnen gar nicht zu begegnen, vor allem wenn sie einem entgegen kommen!
 
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