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harry

Maria Ponsee

Die Kirche entstand um 1190 als romanische Chorquadratkirche. um 1320 wurde der markante Wehrturm aus Bruchsteinen eines römischen Wachturms erbaut. 1550 wird eine Kapelle im Süden und 1520 ein Seitenschiff im Norden hinzugefügt. 1720/21 erfolgt ein weiterer Ausbau nach Plänen von Jakob Prandtauer. Aus diesen vielen Bauphasen ergeben sich auch die komplizierten Raumverhältnisse.
Immer wieder suchten die Menschen bei Donau-Hochwasser, Missernten und Seuchen Trost und Hilfe bei der "Waldmutter", die im Mittelalter auch "Maria zu den Linden genannt wurde. 1329 wird die Marienverehrung "am Altar unserer lieben Frau zu Ponsee" erstmals erwähnt. Das Marienbild wurde im Laufe der Zeit durch eine barocke Reliefplastik vom Mariazeller Typ ersetzt. Diese sogenannte Waldmutter befindet sich heute fast unbeachtet in einem Glasschrein auf dem Altar der Kapelle beim Südeingang der Kirche. Ihre Hochblüte erlebte die Wallfahrt im 17. und 18. Jhdt.
Nach einem Donauhochwasser im Jahr 1722 fan man im Schlamm eine 1,20 m hohe Madonnenstatue .Es handelt sich um eine bayerische Schnitzarbeit aus ca. 1650. Diese Statue steht seit über dem Tabernakel auf dem Hochaltar.
©Harald Hartmann, Oktober 2026
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Medieninformationen

Kategorie
Kirchen, Wallfahrtskirchen
Hinzugefügt von
harry
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Bild-Metadaten

Dateiname
Ponsee_Kirche_05_D.JPG
Dateigröße
327,3 KB
Aufnahmedatum
Sa, 17 Oktober 2026 11:29 PM
Abmessungen
2000px x 1333px
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