• Willkommen im SAGEN.at-Forum und SAGEN.at-Fotogalerie.
    Forum zu Themen der Volkskunde, Kulturgeschichte, Regionalgeschichte, Technikgeschichte und vielem mehr - Fotogalerie für Dokumentar-Fotografie bis Fotogeschichte.
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst Du eigene Beiträge verfassen.

    Hinweis: Benutzer des vorigen Forums müssen sich nicht erneut anmelden, alle Daten wurden importiert.

Welches Foto soll gewinnen - Schnee und Eis ?

  • TeresaMaria

    Stimmen: 0 0,0%
  • cerambyx

    Stimmen: 2 22,2%
  • Elfie

    Stimmen: 3 33,3%
  • klarad

    Stimmen: 1 11,1%
  • EyP3

    Stimmen: 3 33,3%

  • Umfrageteilnehmer
    9
  • Umfrage geschlossen .

SAGEN.at

Administrator
Teammitglied
Das Thema für den SAGEN.at-Themen-Fotowettbewerb Jänner 2014 ist:

Schnee und Eis

Gesucht sind Bilder zu Schnee und Eis in kulturellem Zusammenhang: also weniger ästhetische Bilder von Eiszapfen in Sonnenlicht, sondern etwa Eiskletterer im Sinne von Sportkultur, Schneeräumung als Ausdruck urbaner Kultur, künstliche Eiszapfen als Winterklischee, Schneekanonen zur Dokumentation von Tourismuskultur etc. Wer keinen Schnee oder Eis zur Verfügung hat, kann das Thema zum Beispiel auch technikgeschichtlich angehen und in einem alten Kühlschrank Ausschau halten.
Eine besondere Idee wäre auch der Selbstbau einer eigenen Schneekanone für den eigenen Garten...

Als Forum zur Europäischen Ethnologie/Volkskunde liegt auch ein Schwerpunkt auf Bildbeschreibung und Erklärung.

Bilder und Beschreibung nun hierher, jeder Leser ist eingeladen mitzumachen!

Die Spielregeln zum Fotowettbewerb finden sich hier.

Wolfgang (SAGEN.at)
 

TeresaMaria

Active member
Die Kunst des Fährtenlesens

Tierspuren sind auch besonders auffällig im Neuschnee.
Der einzelne Fussabdruck der Tiere wird als Trittsiegel bezeichnet.
Die in der Fortbewegung sich aneinander reihenden Trittsiegel formen ergeben die Fährte bzw. Spur.
Ein Trittsiegel kann nicht nur die Tierart erkennen lassen, sondern auch etwas aussagen über das Geschlecht und das Alter des Individuums. Neben der Fortbewegungsrichtung lässt sich zudem auf die Gangart schliessen, ob das Tier gemächlich dahinzog, eilig trabte oder sich gar auf der Flucht befand.
Einzelne Tierarten weisen zudem ganz speziell typische Spurbilder auf. Ein solches ist beispielsweise das Schnüren (ruhiges Traben) des Raubwildes.
 

Anhänge

  • Tierspur im Schnee.jpg
    Tierspur im Schnee.jpg
    48,4 KB · Aufrufe: 34

cerambyx

Active member
Eis in Höhlen

Höhlen mit permanenten Eisausbildungen wurden schon in der Vorzeit gerne als Kühlkammern von den Menschen genutzt. Entweder um hier Lebensmittel zu lagern aber auch um im wärmeren, eingangsnahen Bereich Pilze zu züchten, was in den gleichbleibenden Temperaturen von Höhlen begründet liegt. Selten aber doch wurden in solchen "Gebrauchs"-Höhlen bei uns Zeichnungen, Ritzungen oder sonstige Artefakte gefunden, die auf ein Bewohnen hinweisen - hier mussten klimatische Bedingungen und eine optimale Hanglage positive Voraussetzungen schaffen!. Fallweise mutierten solche Höhlen zur (lebensbewahrenden?) Kultstätte. Häufig kam es auch zur Sagen- und Legendenbildung rund um solche Höhlen.
Heutigentags liegt der Nutzungs-Schwerpunkt von Eishöhlen oder Eis beinhaltenden Höhlen entweder in der touristischen Nutzung, wobei entsprechend der Empfindlichkeit des Höhlenklimas oftmals nur Teile eines Eishöhlensystems zum Betreten freigegeben werden können. Oder aber diese Eishöhlen sind streng geschützt und ausschließlich für die wissenschaftliche (Er)Forschung freigegeben, wobei auch hier bei entsprechender Wichtigkeit/Seltenheit von Ausprägungen eine Kontingentierung erfolgt. Hierdurch werden die Anzahl der Befahrungen pro Periode sowie die maximale Anzahl der Betretungen und Aufenthaltsdauer geregelt.

(Sagengebundene Höhlennamen in Österreich, Helmut Fielhauer, Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift "Die Höhle", Wien 1969
Vom Zufluchtsort zur Kultstätte, Heinrich Kusch, Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift "Die Höhle", Wien 1993)
 

Anhänge

  • IMG_5956.JPG
    IMG_5956.JPG
    94,8 KB · Aufrufe: 23
Zuletzt bearbeitet:

Elfie

Active member
Eis und Schnee bieten nicht nur vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten.
In der Stadt sorgen sie manchmal auch für Gefahren. Nicht nur als glattes Parkett unter den Füßen, sondern auch als schwere Fracht von oben.
Wenn der nasse Schnee, der sich schon über ein Drittel der Dachfläche zusammen gepresst hatte und jetzt langsam über die Dachrinne vom zweistöckigen Altbau, der beinahe drei Neubaustockwerken entspricht, schiebt und Passanten auf den Kopf oder gar in einen Kinderwagen fällt, kann das schlimme Folgen haben.

Die gerufene Polizei begutachtet die Dachlawine und ruft die Feuerwehr.
Es beginnen lange Vorarbeiten: Sperre des Gehsteiges, Versuche, die Autobesitzer zu eruieren, um die Fahrzeuge zu entfernen, den Feuerwehrkranwagen rufen. Feststellen: nicht alle Fahrzeuglenker sind erreichbar – also Decken holen, um die Autos zu schützen. Gasse absperren, der Kran kommt. Immer alles unter den wachsamen Augen der Polizei.
Nachdem die Dachlawine in der Zwischenzeit immer noch nicht von selber abgestürzt ist, werden zwei Feuerwehrmänner mit einem Krankorb hinaufgehoben und das Räumen der Problemzone kann beginnen.
 

Anhänge

  • Feuerwehreinsatz (4).JPG
    Feuerwehreinsatz (4).JPG
    184,3 KB · Aufrufe: 30

klarad

Active member
Was hier so dramatisch ausschaut, war eine Notfallsübung. Beteiligt waren Polizei, Feuerwehr und das Fernsehen, das zeigen sollte, wie gefährlich der Weg über das Eis ist. Obwohl der Polizist sicher gut trainiert war, konnte er sich nicht mehr selbst befreien. Hier wird er mit Hilfe einer Leiter von einem Feuerwehrmann gerettet. Ich bin zufällig im Feber 2012 in der Klagenfurter Ostbucht dort vorbeigekommen und trotz freundlicher Aufforderung des Polizisten NICHT aufs Eis gegangen ;) !
 

Anhänge

  • DSCN3372_bearbeitet-1.jpg
    DSCN3372_bearbeitet-1.jpg
    38,7 KB · Aufrufe: 17

EyP3

Active member
Eis als Touristenattraktion.

Der Fjallsárlón ist ein Gletschersee am südlichen Ende des isländischen Gletschers Vatnajökull und liegt nahe der noch bekannteren Gletscherlagune Jökulsárlón. Vom eisigen Vulkan im Hintergrund reicht die Gletscherzunge bis zum See hinunter und entläßt (kalbt) kleine Mini-Eisberge in die Lagune.

Norbert
 

Anhänge

  • gletscherlagune.jpg
    gletscherlagune.jpg
    156,6 KB · Aufrufe: 30

SAGEN.at

Administrator
Teammitglied
Der Themen-Fotowettbewerb "Schnee und Eis" ist nun geschlossen und die Abstimmung eröffnet.

Wir danken Euch für die beeindruckenden Beiträge!

Bis 4. Februar 2014 lauft nun die spannende Abstimmung, wer das beste Bild mit Dokumentation gebracht hat.

Nun harren wir auf Eure Abstimmung, natürlich auch Diskussion zu den eingereichten Fotos.

Wolfgang (SAGEN.at)
 

SAGEN.at

Administrator
Teammitglied
Wir freuen uns nach spannender Abstimmung auf zwei Gewinner des SAGEN.at-Fotowettbewerbes Jänner 2014:

Elfie

und

EyP3


Wir gratulieren beiden Gewinnern ganz herzlich! :smi_klats

Wolfgang (SAGEN.at)
 
Oben